Dienstag, 22. Januar 2013

Nordkurier | Benefiz-Gelder kommen Hospiz zugute

Friedland/Neubrandenburg. Der Bauzaun kündet bereits von den umfangreichen Maßnahmen, die am Neubrandenburger Hospiz geplant sind. Der Scheck über 500 Euro, den gestern Klaus Bollmann als Revierleiter in Friedland übergab, kam dem Hospiz deshalb äußerst gelegen. „Solche finanzielle Unterstützung ist für uns derzeit besonders wichtig und kommt dem geplanten Anbau zugute“, machte Rainer Prachtl vom Dreikönigsverein als Träger des Hospizes deutlich.

Das Geld, das die Friedländer Polizei übergeben konnte, stammt aus einem Benefizkonzert des Landespolizeiorchesters Ende des vergangenen Jahres im Friedländer Volkshaus (der Nordkurier berichtete). Die Einnahmen aus den Eintrittsgeldern und dem Verkauf vor Ort werden inzwischen traditionell einem guten Zweck zugeführt. „In diesem Jahr kommt das Geld der Friedländer Tafel, dem Ausbildungsförderungszentrum, der Friedländer Jugendfeuerwehr, dem Verein der Deutsch-Afrikanischen Zusammenarbeit, der Deutsch-Rumänischen Freundschaft und eben dem Hospiz zugute“, betonte Revierleiter Klaus Bollmann. Rund 4000 Euro konnten auf diesem Weg verteilt werden. Um noch mehr Geld aus dem Konzert zur Verfügung stellen zu können, ist Klaus Bollmann auf der Suche nach einem Sponsor, der die sogenannten Randkosten übernimmt, wie unter anderem die Saalmiete.

Die Unterstützung der Hospizarbeit seitens der Friedländer findet schon seit Jahren statt. Ex-Polizeichef Manfred Dachner aus Neubrandenburg hatte den Kontakt zum Verein geknüpft. Christian Legde, Landwirt aus Beseritz, hatte in diesem Jahr sein Anliegen deutlich gemacht, für das Hospiz in Neubrandenburg spenden zu wollen. Dabei konnte seine Spende noch aufgestockt werden. Das Hospiz hat damit großes vor. „Wir wollen neue Zimmer und eine Kapelle bauen“, so Rainer Prachtl. „Dabei zählt jede Summe.“

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