Dienstag, 5. November 2013

SPD-Kreisverband Mecklenburgische Seenplatte unterstützt Aufruf des Bündnisses „FRIEDLAND – friedliches Land“

Kreisvorsitzender Michael Stieber: „Für Nazis ist kein Platz in Friedland!“ 

Angesichts des für den 9. November 2013 von Neonazis in Friedland geplanten Aufmarsches ruft die SPD der Mecklenburgischen Seenplatte dazu auf, die friedlichen Proteste zu unterstützen.

SPD-Kreisvorsitzender Michael Stieber: „Die SPD der Region unterstützt ganz selbstverständlich den Aufruf des Bündnisses ‚FRIEDLAND – friedliches Land‘. Die Sozialdemokratie steht in der Tradition des deutschen und internationalen Widerstands gegen Faschismus und Gewaltherrschaft. Sie bekennt sich zur Verteidigung von Demokratie und Freiheit. Je mehr Menschen ein friedliches Zeichen gegen Rechtsextremismus, Faschismus und Rassismus setzen, umso klarer wird: Für Nazis ist kein Platz in Friedland!“

Rechtsextremisten nutzen seit Jahren historische Daten, um ihre menschenverachtenden und rassistischen Ideen öffentlich zur Schau zu stellen. Nun planen Neonazis für den 9. November eine Demonstration gegen Asylbewerber in Friedland – genau 75 Jahre zuvor wurden in Deutschland Synagogen angezündet und Menschen ermordet. Dieses Datum ist – in diesem Zusammenhang – bewusst gewählt worden, um Hass und Angst zu schüren.

Stieber weiter: „Die Demokraten in der gesamten Seenplatte dürfen sich eine solche Provokation nicht bieten lassen. Wir Sozialdemokraten unterstützen das Zusammenwirken aller demokratischen politischen Kräfte sowie den gemeinsamen friedlichen und entschiedenen Protest des Bündnisses gegen die Neonazis am 9. November 2013, ab 11 Uhr in Friedland.“