Montag, 25. Januar 2016

Vor Ort bei den Gartenfreunden

Heute endlich der Vor-Ort-Termin bei den Gartenfreunden des hiesigen Kreisverbandes.
Der hohe Altersdurchschnitt und das soziale Gefüge führen dazu, dass immer mehr Gärten aufgegeben werden, beklagen sie. Noch schlimmer: Die Pächter sind oft gar nicht in der Lage, die Parzellen zu beräumen.

Gemeinsam mit meiner Landtags-Kollegin Sylvia Bretschneider sowie Kreistagsmitglied und 
Stadtvertreter Michael Stieber in den Gärten an der Tollense.
Durch die Hochwasser 2007 und 2011 wurden dann noch zusätzlich ca. 250 Kleingärtner zur Aufgabe gezwungen. Was nun? Welche Möglichkeiten gibt es, Rückbau erst zu finanzieren und dann zu organisieren?


Gemeinsam mit Sylvia Bretschneider und Michael Stieber habe ich mir vor Ort ein Bild gemacht. Das Thema Leerstand und Umnutzung ist ja ein Dauerthema beim Landeskleingartenausschuss. Dort weiß man auch, dass Neubrandenburg landesweit den größten Rückbaubedarf hat - von knapp 4200 leer stehenden Gärten in MV finden sich allein in Neubrandenburg etwa 1300. 


Imposante Zahlen, die man dick unterstrichen findet, wenn man sich in den Sparten ein Bild macht.
Wir wollen jetzt prüfen, inwieweit die Möglichkeit besteht, das Rückbauprogramm zur Sanierung devastierter Flächen oder "Stadtumbau Ost" zu nutzen, um das Problem hier anzugehen.
Dazu werden Sylvia Bretschneider und ich jetzt Gespräche mit dem Landwirtschafts- und dem Wirtschaftsministerium führen. Michael Stieber wirbt um Unterstützung durch Stadtvertretung und Kreistag, Oberbürgermeister und Landrat.