Dienstag, 26. Januar 2016

TTIP - Chancen und Risiken

Auf Einladung der Neustrelitzer Bundestagsabgeordneten Jeannine Pflugradt diskutierten gestern im Landeszentrum für Erneuerbare Energien mit Peer Steinbrück, MdB + Bundesminister a.D., und Torsten Haasch, Hauptgeschäftsführer der IHK Neubrandenburg, knapp 200 Gästen über das Freihandelsabkommen TTIP.

v.l.: die Landtagsabgeordneten Andreas Butzki und Manfred Dachner sowie die 
Bundestagsabgeordneten Peer Steinbrück und Jeannine Pflugradt. 
In der Mitte im Hintergrund Torsten Haasch, GF der IHK
Zunächst machte Peer Steinbrück deutlich, dass Deutschland auch mit TTIP seine Souveränität behalten wird, um wichtige Entscheidungen in nationaler Verantwortung zu klären. TTIP bietet große Chancen für unsere Wirtschaft und damit für Investitionen, Arbeitsplätze und Wohlstand. Sollte das Abkommen zwischen Europa und den USA nicht zustande kommen, würden andere Wirtschaftsräume gemeinsam mit den USA diese Chance wahrnehmen.


Laut Torsten Haasch von der IHK sind die Innovationen und Ideen der vielen kleinen und mittelständischen Unternehmen in Mecklenburg-Vorpommern das „Kapital“ der Wirtschaft hierzulande. Nur mit guten Ideen ist eine Erschließung von Märkten über außereuropäische Grenzen hinaus möglich und angesichts der demografischen Entwicklung - gerade auch in MV – für den Erhalt unserer Unternehmen essentiell. TTIP würde die Chancen der Unternehmen deutlich vergrößern, auf dem Markt zu bestehen.


Viele Zuschauer nahmen die Gelegenheit wahr, im Anschluss Fragen zu stellen. Vor- und Nachteile des Freihandelsabkommens wurden diskutiert und insbesondere die mangelnde Transparenz des Verfahrens kritisiert.