Montag, 2. Mai 2016

Nordkurier | Neubrandenburger fühlen den Parteien auf den Zahn

Von Paulina Jasmer

Tausende Besucher ließen es sich nicht nehmen, am Sonntag beim Demokratiefest auf dem Markt vorbeizuschauen. Dabei waren sie neugierig, wie sich die Parteien positionieren. Auch deshalb, weil die AfD von der Veranstaltung ausgeschlossen war.

NEUBRANDENBURG. Mit Bratwurst, Zuckerwatte, Luftballons und lauter Musik – so zeigte sich das siebte Demokratiefest auf dem Neubrandenburger Marktplatz. Bereits kurz nach der Eröffnung tummelten sich Schau- und Feierlustige in der Innenstadt. Fotoapparate klickten, Fußspitzen wippten und Lachen schallte über den Platz: Etwa 3000 bis 5000 Leute, so die Angaben des Veranstalters, nutzten das Maiwetter, um sich umzusehen.

Doch sollte es nicht nur um Heiterkeit in der Sonne gehen, sondern auch politisch etwas bewegt werden. Die Parteien SPD, CDU, Die Linke, FDP und die Grünen waren auf dem Marktplatz vertreten. Der Deutsche Gewerkschaftsbund (DGB) hatte hingegen einen AfD-Stand auf dem Markt nicht zugelassen. Die Alternative hatte deshalb ihre Zelte am Ende der Turmstraße hin zur Stargarder Straße aufgeschlagen (der Nordkurier berichtete).

Doch mit welchen Themen und Anregungen sind die Leute auf die Politiker – rund vier Monate vor der Landtagswahl – zugekommen? Der Nordkurier hat sich einmal umgehört. Fast allen gemeinsam waren dabei Gespräche und Diskussion um Renten.

Neben der Politik auch die Kultur ein Thema 
Manfred Dachner, SPD-Landtagsmitglied und Vorsitzender des Petitionsausschusses, hatte eine Menge zur sozialen Gerechtigkeit zu berichten. Die Leute forderten bessere Löhne. Auch hinsichtlich der Kranken- und Altenpflege seien die Sorgen groß. „Schwere Arbeit verdient auch eine bessere Vergütung“, so Dachner. Und zum Thema immer mehr höherer Kita-Kosten müsste eine Entlastung her, die sich die SPD auf die Fahnen geschrieben habe.

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