Dienstag, 23. August 2016

Nordkurier: Diese Neubrandenburger wollen in den Landtag einziehen

Heute konnten sich im Nordkurier die Kandidatinnen und Kandidaten zur Landtagswahl am 4. September 2016 für den Wahlkreis 2 / Neubrandenburg I vorstellen. Nicht alle machten von der Möglichkeit Gebrauch. Auch die Schwerpunkte in den Texten waren unterschiedlich gesetzt.
Meine Vorstellung lesen Sie hier:

Ich bin 1949 in Pasewalk geboren und dort mit vier weiteren Geschwistern aufgewachsen. Ich habe einen Sohn und bin verheiratet.
Seit ich 2011 in den Landtag gewählt wurde, leite ich den Petitionsausschuss. Dort können wir hautnah und vor Ort viele konkrete Sorgen und Anliegen klären. Das tue ich mit ganzer Hingabe, weil mich die Schicksale der Menschen bewegen.
Schon meine Eltern haben mir beigebracht, denen beizustehen, die benachteiligt oder in Not geraten sind. Daraus entwickelte sich auch der Wunsch, Polizist zu werden, den ich mir 40 Jahre lang mit Begeisterung erfüllt habe.
Nach unterschiedlichen Führungspositionen leitete ich zuletzt 20 Jahre die Polizeidirektion Neubrandenburg. In dieser Zeit konnten wir Neubrandenburg und die Seenplatte zu einer der sichersten Regionen Mecklenburg-Vorpommerns und Europas gestalten.
Um Menschen, die dennoch unverschuldet Opfer von Straftaten werden, beiseite zu stehen, habe ich vor 25 Jahren im Land den Opferverein Weißer Ring gegründet und bin stellvertretender Landesvorsitzender.
Besonders dankbar bin ich auch für die Möglichkeit, 18 Jahre lang Menschen im Hospiz auf ihren letzten Wegen begleiten zu können. Insgesamt 30 Jahre war ich Vorsitzender bzw. Sektionsleiter von Polizeisportvereinen.
Bei diesen und anderen ehrenamtlichen Tätigkeiten erlebe ich jeden Tag, wie engagiert sich viele für ihre Mitmenschen einsetzen. Ob nun organisiert in 700 Vereinen oder rein privat – die Neubrandenburger sind auch deshalb so liebenswert, weil sie füreinander einstehen und sich unterstützen.
Das gilt auch für die Flüchtlingskrise. Nicht alle Flüchtlinge werden bleiben können. Eine schnelle Integration bedeutet auch Bildung, Arbeit, Akzeptanz.
Der solidarische Gedanke gefällt mir und motiviert mich. Der hat mich auch zur SPD gebracht. Ich möchte, dass alle Menschen von fairen Löhnen und gerechteren Renten sorgenfrei leben können, dass die Kitas für Familien zukünftig kostenfrei werden, es keine Zwei-Klassen- Medizin mehr gibt und alle Menschen gleiche Chancen bekommen.
Konkret heißt das: Angleichung von Ost- und West-Rente, jährlich bis zu 600 Euro Entlastung bei den Kita-Gebühren sowie Förderung des Klinikums als Einrichtung der Maximalversorgung.
Dafür setze ich mich besonders ein. Mit Sicherheit!